Klinisch-psychologische Diagnostik
Klinisch-psychologische Diagnostik schafft die Grundlage für eine gezielte und sinnvolle Behandlung. Sie dient dazu, Beschwerden, Belastungsfaktoren und Ressourcen strukturiert zu erfassen, anstatt sich nur auf spontane Eindrücke zu verlassen.
In der Diagnostik kommen in der Regel mehrere Bausteine zusammen:
- ein diagnostisches Gespräch (Anamnese) zu aktuellen Beschwerden, Verlauf, Alltag, Vorerkrankungen und bisherigen Behandlungen
- standardisierte Fragebögen zur Erfassung von Symptomen (z. B. Angst, Depression, Zwang, Trauma, Belastung), allgemeinem Befinden und Lebensqualität
- je nach Fragestellung testpsychologische Verfahren (z. B. Aufmerksamkeits- oder Leistungsdiagnostik, Persönlichkeitsfragebögen)
- bei Bedarf der Einbezug von medizinischen Befunden oder Vorberichten, sofern Sie zustimmen
Ziel ist, ein klares und nachvollziehbares Bild Ihrer Situation zu erhalten: Welche Symptome liegen vor? Wie stark sind sie ausgeprägt? Gibt es weitere Faktoren (z. B. körperliche Erkrankungen, Stressoren, frühere Belastungen), die eine Rolle spielen? Und vor allem: Welche Möglichkeiten für Veränderung lassen sich erkennen?
Die Ergebnisse werden in einem Rückmeldegespräch transparent besprochen. Dabei geht es nicht nur um diagnostische Bezeichnungen, sondern um ein verständliches Erklärungsmodell: Wie greifen verschiedene Faktoren ineinander? Was erklärt, warum sich Probleme halten oder verschärfen? Welche Formen von Unterstützung kommen infrage (z. B. Psychotherapie, ergänzende ärztliche Abklärung, andere Hilfsangebote)?
Vorteile einer strukturierten Diagnostik:
- Sie erhalten Orientierung und Klarheit, gerade wenn sich Beschwerden schwer einordnen lassen.
- Die Therapie kann gezielt geplant werden (Methoden, Schwerpunkte, Reihenfolge der Schritte).
- Veränderungen im Verlauf werden besser erkennbar, wenn zu Beginn ein Ausgangsniveau dokumentiert ist.
- Auch bereits laufende Behandlungen können überprüft und bei Bedarf angepasst werden.
Klinisch-psychologische Diagnostik ist damit nicht nur ein formaler Schritt, sondern ein wichtiger Baustein für eine passgenaue, evidenzbasierte Therapie.
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